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Träume Der Gast Ein falsches Wort Rede nur Wach auf Ich bin Halt mich Schmetterling Ganz einfach Träume Träume realisieren. Träume verdrängen. Träume beängstigen. Träume beglücken. Träume Träume Träume... Träum was schönes. Gute Nacht. Der Gast Es gibt einen ungebetenen Gast. Lädt sich selber ein. Macht sich bei Dir breit. Grinst Dich dreist an. Kommt dir viel zu nahe. Trotzt jeder Aufforderung zu gehen.. Mischt sich in Deine Welt. Sucht was dich bedrückt Fasst Dich tief an Deinem ICH. Packt Dich, Rüttelt Dich, Hält Dich fest Hält Dir ein Spiegel vors Gesicht. Zeigt Dir die Welt ganz ungeschminkt. Er kennt Dich genauer als Du Dich. Doch Du willst ihn nicht. Erst wenn Du schweißnass aufwachst wird er gehen. Doch in der nächsten Nacht ist er wieder Dein Gast. Ein falsches Wort Oh Du falsches hinterhältiges Wort. Warum bist Du nur über meine Lippen gegangen. Warum habe ich es Dir erlaubt, aus meinem Mund zu kommen. Hast mein Leben nun verändert. Warst viel zu schnell im Raum verhallt. Nun ist sie fort ohne ein Wort. Du gemeines falsches Wort. Rede nur "Rede nur ich hör Dir zu." Mach Dir ruhig die Mühe. Bist Du die Mühe wert? "Nun rede schon fort ich hör dir ja schon zu." Hast mir gleich alles gesagt. Dann ist endlich ruhe. "Doch ich bin bei der Sache" Was geht mich das alles an. Warum erzählt er mir das? Es ist schon gleich halb Zwei. Hab noch so vieles wichtiges zu tun." Ja das finde ich auch". Ich muss bald fort. Lang kann er nicht mehr etwas sagen. "So fahr ruhig fort." Den Hund muss ich heut noch bürsten, den Kindern bei den Hausaufgaben helfen. " Das glaub ich Dir." Und er hält mich hier mit seinen Lebensgeschichten auf. So nun ist es günstig zu gehen. "Ja Vater ich muss gehen. Wir sehen uns nächste Woche. Und sei zu den Pflegern nett." Wach auf Ist doch alles ganz einfach, hat man Dir gesagt. Mach es so wie wir alle schon. Nur so wird aus Dir was. Wenn Du es befolgst, bekommst Du Deinen Lohn. Hör auf den der es schon hat. Nimm was Du kriegen kannst. Wenn Du es einmal hast, dann gib es nie mehr her. Glaubst Du alles was man Dir sagt? Ich bin Meine Mutter sagte stets "So wird nie was aus Dir." Ich bin etwas seit dem Tag an dem ich geboren bin. Ich kann nie mehr sein als das was ich bin. Und ich bin schon ganz schön viel. Ich bin anders. Bin nicht so wie der Nachbar. Bin auch nicht so wie der Verkäufer im Supermarkt und schon gar nicht wie der Postbote. Nein, so bin ich nicht. Und so werde ich auch nicht. Ich kann nicht so werden, weil ich so bin wie ich es schon immer bin. Mein Vater der ist auch was. Der war aber auch schon immer was. Und meine Tochter die ist etwas besonderes. Die ist so etwas besonderes wie meine Liebe. Meine Liebe ist auch was. Die ist aber teilbar, das bin ich nicht. Ich teile meine Liebe. Jeden den ich mag, der kriegt was davon ab. Ein großes Stück bekommt meine Tochter und der Rest wird sorgsam aufgeteilt. Mein Vater der gibt auch etwas von seiner Liebe ab. Ein Stück davon bekommt meine Tochter, denn die ist für ihn etwas besonderes. Sie ist erst 5 und sie ist schon was. Halt mich Es ist kalt Es fröstelt mich. Der kleinste Gedanken daran lässt mir das Blut in den Adern gefrieren. Es schaudert mich. Nur da wo Du mich berührst wird es warm. Umarme mich, umklammere mich Halt mich ganz fest, damit ich es nicht mehr spür. Da wo Du bist da kriegt es mich nicht. Schmetterling Schmetterling du bist so herrlich bunt. Du bereitest mir Freude dich anzusehen. Startest von der Blume los, flatterst gegen den Wind. Dein Blau, dein Rot selbst das braun leuchtet, schillert selbst im Fluge. Fliegst auf und ab, so vergnügt so scheint es mir. Verleihst mir ein Lächeln aufs Gesicht. Danke das ich dich heut traf. Ganz einfach Wir lieben es kompliziert, undurchschaubar... Doch manchmal sehnen wir uns nach der Einfachheit. Nehmen die Bequemlichkeit an. Fühlen uns scheinbar wohl in der uns gegebenen Einfachheit. Und irgendwann fängt man an zu hinterfragen und zweifelt, grübelt, stellt das Einfache in Frage. Wacht auf und ändert das, was die Bequemlichkeit mit sich bringt. Nur der wachsame Geist kann etwas bewegen.